Feuerwehrhandschuhe Informationsseite
Im Bereich der Feuewehrhandschuhe hat sich die letzten Jahre sehr viel getan. Gab es früher ein paar Standardmodelle aus Leder so gibt es heute eine Vielzahl von unterschiedlichsten Handschuhe auf dem Markt. Auf dieser Seite habe ich alle wichtigen Informationen zu diesem Thema zusammen gesammelt um Euch beim Kauf von Feuerwehrhandschuhen eine Hilfestellung an die Hand zu geben. Viel Spaß beim informieren auf meiner Seite. |
Übersicht: |
2. Arten von Feuerwehrschutzhandschuhen
Bevor wir tiefer in das Thema Feuewehrhandschuhe einsteigen findet Ihr hier eine grobe Unterteilung des verschiedenen Modelle. Die grobe Einteilung dient lediglich um einen Überblick über den Feuerwehrhandschuhmarkt zu bekommen. Das Material sagt aber nichts darüber aus in welchen Bereichen der Feuerwehrhandschuh eingesetzt werden kann. Hierfür ist die Norm ausschlaggebend. So gibt es beispielsweise auch Lederhandschuhe die für den Innanangriff geeignet sind.
2.1 Feuerwehrhandschuhe "Technische Hilfeleistung"
Feuerwehrhandschuhe für die Technische Hilfeleistung werden in allen Bereichen eingesetzt wo nicht die Gefahr von thermischer Einwirkung besteht. Bei Verkehrunsfall, Aufbau der Wasserversorgung oder anderen Feuerwehrtätigkeiten ist dieser Handschuhtyp geeignet. Er schützt in erster Linie vor mechanische Einflüssen wie Stiche, Schnitte und Abschürfungen.
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Standard Feuerwehr LederhandschuheDer am weitesten verbreitete Handschuh bei den deutschen Feuerwehren ist der Standard Lederhandschuh. Der Fünffingerhandschuh hat eine lange Stulpe besteht aus einlagigen Rindnarbenleder. An der Innenseite sind diese Feuerwehrhandschuhe mit glattem Leder doppelt verstärkt. Es sollte darauf geachtet werden, dass ein Karabiner vorhanden ist um die Feuerwehrschutzhandschuhe an der Einsatzkleidung zu befestigen. Vorteile
Nachteil
Diese Feuerwehrhandschuhe erfüllen in der Regel die Vorschriften nach DIN EN 388. |
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Verbesserte Feuerwehr LederhandschuheAuch der Handschuhmarkt hat sich weiterentwickelt und so wurden die Standard Feuerwehr Lederhandschuhe stetig verbessert. Heute ist beispielsweise die Schnittfestigkeit verbessert und die Sicherheit gegen Durchstich erhöht. Oftmals haben die Lederhandschuhe daher eine Kevlareinlage um die Hand besser zu schützen. Sowohl in der Farbwahl wie auch in der Ausstattung variieren die Handschuhe stark. Durch Ihre höherwertige Verarbeitung und diverse Einstellmöglichkeiten (z.B. Klettband an der Stulpe) weisen sie eine bessere Passform auf wie die Standard Feuerwehrhandschuhe aus Leder. Vorteile
Nachteile
Diese Handschuhe erfüllten je nach Typ die DIN EN 388 oder DIN EN 659:1996-02. Handschuhe die mit EN 659:2003-10 bezeichnet sind können auch im Innenangriff verwendet werden. |
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Synthetik FeuerwehrhandschuheIn letzter Zeit sieht man diesen Handschuhtyp vermehrt. Gerade bei Wettkämpfen im Bereich Verkehrsunfälle sind die synthetik Feuerwehrhandschuhe oft anzutreffen. Vorteile
Nachteile
Diese Feuerwehrhandschuhe erfüllen in der Regel die DIN EN 388. |
2.2 Feuerwehrhandschuhe Brandeinsatz
Besonderes im Innenangriff sind Feuerwehrleute erhöhten Gefahren ausgesetzt. Vor diesem Hintergrund wurden die Anforderungen zur Erfüllung der Norm erhöht. Zugelassen sind demnach nur noch Feuerwehrhandschuhe die die DIN EN 659:2008-06 oder DIN EN 659:2003-10 erfüllen. Insbesondere bei den herkömmlichen Standardlederhandschuhe der Feuerwehr besteht bei zu hoher Hitze die Gefahr dass sie schrumpfen und somit schwer Verletzungen an den Händen hervorrufen.
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Synthetik Feuerwehrhandschuhe mit KlimamembranDiese Feuerwehrhandschuhe stellen die Köngisklasse unter den Feuerwehrhandschuhen dar. Mit Klimamembrand, optisch auffälliger Gestaltung haben diese Handschuhe aber auch einen höheren Preis. Die Membrand macht die Handschuhe wasserdicht, lässt aber Schweiß nach außen Dringen. Die Innenseite sind oftmals mit einem Gummigemisch überzogen um einen guten Griff auch auf nassen und glatten Oberflächen zu haben. Eine Einlage, beispielsweise aus Kevlar, schützt vor mechanischer Einwirkung auf die Hände. Um auch hohen Temperaturen und direkter Beflammung zu überstehen, bestehen die Feuerwehrhandschuhe aus flammhemmenden Stoffen wie Nomex oder PBI. Vorteile
Nachteile
Diese Feuerwehrhandschuhe erfüllten je nach Typ die DIN EN 388 oder DIN EN 659:1996-02. Handschuhe die mit EN 659:2003-10 bezeichnet sind können auch im Innenangriff verwendet werden. |
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Elchleder HandschuheIn jüngster Zeit erfahren Elchlederhandschuhe immer größere Beliebtheit. Sie eignen sich sowohl für den Brandeinsatz als auch für die Technische Hilfeleistung. Das Elchleder hat insbesondere gegenüber herkömmlichen Rindleder bessere Isolationseigenschaften. In den Handschuhen selbst ist eine Membrane (wie z.B. Goretext) eingearbeitet um den Handschuh gehen Nässe zu schützen. Vorteile
Nachteile
Diese Feuerwehrhandschuhe erfüllen in der Regel die DIN EN 388. |
2.3 Weitere Handschuhe im Feuerwehrbereich
Neben den bisher genannten Feuerwehrhandschuhen gibt es auch für spezielle Aufgaben Sondertypen.
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Einmalhandschuhe (Aidshandschuhe)Um die Feuerwehrleute im Einsatz auch vor Infektion zu schützen werden Einmalhandschuhe unter den oben genannten Einsatzhandschuhen getragen. Hierbei handelt es sich um Einmalartikel die nach dem Gebrauch entsorgt werden. Die Infektionsschutzhandschuhe werden aus verschiedenen Materalien hergestellt. So gibt es Latex, Nitril und Vinyl. Da es Menschen mit Allergien gegen Kunsstoffe gibt eignet sich insbe sonder Nitril hierfür. Die Einmalhandschuhe gibt es in verschiedenen Farben, am gängisten ist aber weiß und blau. Zudem gibt es die Untersuchungshandschuhe mit und ohne Puder. Vorteile
Nachteile
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KletterhandschuheMit Aufkommen der Höhenrettungs- und Höhensicherungsgruppen ist auch der Bedarf noch speziellen Schutzhandschuhe für diese Arbeiten gewachsen. Im Einsatz sind sowohl Fünffinger Vollhandschuhe, wie auch Handschuhe wo Zeige- und Mittelfinger frei sind. Zudem gibt es noch die Möglichkeit dass alle Finger frei sind. Wichtig ist, dass für den Einsatzbereich am Seil keine gewöhnlichen Handschuhe aus dem Einsatzalltag verwendet werden, da Splitter und Chemikalien das Sicherungsseil beschädigen können. Vorteile
Nachteile
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3. Vorschriften für Feuerwehrhandschuhe
Kaum ein Bereich der persönlichen Schutzkleidung für Feuerwehrleute ist so unübersichtlich wie die Feuerwerhandschuhe. Dies hat damit zu tun dass im Rahmen der Feuerwehrhandschuhe von vielen unterschiedlichen Normen die Rede ist. Der Grund: Die aktuelle DIN EN 659 bezieht sich in ihrer Beschreibung auf eine Vielzahl anderer Normen. Schwerpunktmäßig auf die DIN EN 388:2003 (Schutzhandschuhe gegen mechanische Risiken) und DIN EN 407:2004 (Schutzhandschuhe gegen thermische Risiken). Die folgende Grafik zeigt die Verknüpfung der unterschiedlichen Normen in Bezug auf die DIN EN 659.
Teilweise werden die Anforderungen 1:1 aus anderen Normen übernommen. Vor diesem Hintergrund erlauben verschiedene Unfallkassen auch Handschuhe im Einsatz die nicht der DIN EN 659:2008 entsprechen wenn Sie beispielsweise nur für die technische Hilfeleistung eingesetzt werden. Im Grund entspricht dieser Handschuh der Norm für Feuerwehrhandschuhe ohne den Teil gegen thermische Gefahren. Teilweise werden für die technische Hilfeleistung auch noch Handschuhe nach sehr alten Normen zugelassen, wie beispielsweise die DIN EN 659:1996-02 oder DIN 4841
Da die Unfallkassen bzw. die Gemeindeunvallversicherungsverbände auf Ebene der Bundesländer verantwortlich sind wird empfohlen beim Kommandaten der Feuerwehr oder bei der zuständigen Unfallkasse nachzufragen, welche Feuerwehrschutzhandschuhe für welchen Bereich im Übungs- und Einsatzdienst zugelassen sind. Es gibt hier Unterschiede von Bundesland zu Bundesland.
Möchte man auf Nummer Sicher gehen so beschafft man sich Handschuhe nach DIN EN 659:2008-06 bzw DIN EN 659:2003-10. Sie eignen sich sowohl für alle Anforderungen im Bereich Technische Hilfeleistung als auch der Brandbekämpfung.
Alle nachfolgend aufgezählte Normen sind kostenpflichtig beim Beuth Verlag betellbar.
DIN EN 659:2008-06 Feuerwehrschutzhandschuhe
Dies ist die aktuellste Norm für Handschuhe im Feuerwehrbereich. Die Norm hat sich historisch wie folgt entwickelt:
- DIN EN 659:2003-10
- DIN EN 659:1996-02
- DIN EN 659:2003-10
- DIN EN 659:2008-06 (= EN 659:2003 + A1:2008)
Die Zahl hinter der EN Nummer (z.B. 2008-06) gibt dabei immer das Erscheinungsjahr mit Monat an.
Mit der aktuellen Norm wurden die Anforderungen bezüglich Strahlungswärme heruntergesetzt, somit übertreffen Handschuhe der älteren DIN EN 659:2003-10 die aktuelle DIN EN 659:2008-06 und können somit weiterhin eingesetzt werden.
Aber was bedeutet die Norm überhaupt? Sie gibt verschiedene Mindestanforderungen Prüfungsverfahren vor die von den Feuerwehrhandschuhen bestanden werden müssen. Kauft nun eine Feuerwehr Schutzhandschuhe nach dieser Norm, so kann sie sicher gehen, dass die Normwerte mindestens eingehalten werden. Dies hat den Vorteil, dass es eine Mindestvergleichbarkeit am Markt besteht.
Im Rahmen dieser Norm wird im Bereich des mechanischen Schutzes auf die DIN EN 388:2003 verwiesen und im Bereich des thermischen Schutzes auf die DIN EN 407.:2004. Zudem werden, bis auf die Mindestlänge, die Anforderungen der DIN EN 420:2003 übernommen.
Erfüllt ein Feuerwehrhandschuh die Voraussetzungen so erhält der das Symbol zur Kennzeichnung von Schutzausrüstung für Feuerwehrleute.
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| Symbol mit EN 659 zur Darstellung der Schutzausrüstung für Feuerwehrleute | Piktrogramm für EN 659 mit zusätzlichen Angaben zu den Schutzstufe gegen Mechanische Risiken (rechts) und thermische Risiken (unten). |
DIN EN 388:2008-12 Schutzhandschuhe gegen mechanische Risiken
Diese Norm ist Bestandteil der Norm für Feuerwehrhandschuhe und beschreibt verschiedene Anforderungen zum Schutz vor mechanischer Einwirkung auf die Hände. Hierbei werden für jeden Schutzbereich verschiedene Schutzstufen definiert die von 0-4 und 0-5 reichen. Um so höher der Wert um so besser ist die Schutzwirkung des Handschuhes. Die DIN EN 659:2008-06 schreibt folgende Schutzstufen für Feuerwehrhandschuhe vor:
- Abriebfestigkeit: 3
- Schnittfestigkeit: 2
- Weiterreißfestigkeit: 3
- Durchstichfestigkeit: 3
Entspricht ein Handschuh der DIN EN 388:2008-12 mit den oben genannten vier Schutzstufen so hat er gegen mechanische Einfüsse die gleiche Schutzwirkung wie ein Handschuhe nach Feuerwehrnorm. Die thermische Risiken sind hier allerdings nicht abgedeckt. Zu beachten ist allerdings, dass ein Bestandteil der DIN EN 388:2008-12 auch die DIN EN 420:2003 (Schutzhandschuhe ist). Davon abweichen fordert die Norm für Feuerwehrhandschuhe eine größere Mindestlänge der Handschuhe. Es kann also sein dass Handschuhe für die reine technische Hilfeleistung zu kurz sind. Hier muss allerdings mit der Jacke der Schutzkleidung geprüft werden ob dennoch der Pulsschutz bei Bewegung gewährt ist.
Die Schutzstufen werden mit einem Hammer-Piktrogramm un der EN388 in den Handschuh gedruckt. Hierbei kann man die Schutzstufen in der zuvor aufgezählten Reihenfolge ablesen.
Der Handschuh im Beispielbild erreicht durch die Schutzstufen 2 1 2 2 nicht die Vorgaben für Feuerwehrschutzhandschuhe nach DIN EN 659:2008-06.
Die Norm beschreibt die Durchführungder Tests sehr ausführlich so werden auch die Maschinen für die Tests beschrieben um beispielsweise die Abriebsfestigkeit zu prüfen. So muss der Handschuh wenn er die Stufe 3 bei der Abriebfestigkeit erreichen möchte 2.000 Abriebszyklen mit einer Maschine aushalten.
DIN EN 407:2004-11 Schutzhandschuhe gegen thermische Risiken
Die Norm beschreibt schwerpunktmäßig wie sich die Handschuhe bezüglich Brennverhalten, Kontaktwärme und Strahlungswärme verhalten soll. Die DIN EN 407:2004-11 wir in Teilen von der DIN EN 659:2008-06 (Feuerwehrschutzhandschuhe) übernommen.
Handschuhe die diese Norm erfüllen haben ein Flammensymbol, sind in dieser Form aber für den Feuerwehrdienst nicht zugelassen.
DIN EN 420:2003 Schutzhandschuhe - Allgemeine Anforderungen und Prüfverfahren
Die Basis aller bisherigen Normen bietet die DIN EN 420:2003. Sie beschreibt die Grundsätzliche Anforderung an Schutzhandschuhe.
Konformitätserklärung nach 89/686/EWG
Möchte man Persönliche Schutzausrüstung in den Verkehr bringen muss eine sogenannte Konformitätserkläung von unabhängiger Stelle (z.B. TÜV) vorliegen. Dies Konformitätsbescheinigung bestätigt dem Käufer, dass alle erfoderlichen Normen eingehalten wurden.
CE Zeichen
Nach außen hin wird die bestandene Konformitätserklärung durch das CE Zeichen auf dem Produkt dargestellt. Das CE Zeichen muss an jeder Persönlichen Schutzausrüstung (PSA) angebracht sein. Ergänzend sei gesagt, dass grundsätzlich alle Produkte die in Europa in Verkehr gebracht werden und bestimmte Richtlinien einhalten müssen, ein CE Zeichen tragen müssen.
Bedienungsanleitung / Gebrauchsanleitung
Das Buch mit dem i weißt den Nutzer hin, dass zur Nutzung des Produkts die Gebrauchsanweisung gelesen werden muss.
4. Kauftipps für Feuerwehrhandschuhe
Was sollte man als beim Kauf von Feuerwehrhandschuhe beachten?
Allgemein
- Ein Schutzhandschuh für alle Einsatzbereich ist nur schwer zu realisieren, da jeder Handschuhtyp seine Vor- und Nachteile hat. Wenn die finanzielle Möglichkeit besteht sollten für den Brandeinsatz im Innenangriff und für die technische Hilfeleistung jeweils zwei unterschiedliche Typen beschafft werden. Zum einen werden die teureren Feuerwehrhandschuhe für den Innangriff geschont und halten länger, zum anderen werden keine Handschuhe die mit Ölen und Fette und Berührung kamen im Atemschutzeinsatz getragen
- Feuerwehrhandschuhe müssens in erster Linie gut passen. Daher sollte vor der Bestellung auspobiert werden welches die beste Größe ist.
- Bei der Beschaffung sollte man sich auch Gedanken machen wie die Feuerwehr-Schutzhandschuhe an der Schutzkleidung getragen werden. Die besten Einsatzhandschuhe bringen nichts wenn sie am Spind liegen wenn sie gebraucht werden.
Handschuheigenschaften
Die folgende Übersicht zeigt einige Produkteigenschaften die von den Handschherstellern angeboten werden
- Karabiner: Um die Handschuhe auch einfach zu transportieren ist ein Karabiner praktisch der das Handschuhpaar zusammen hält und somit auch an der Einsatzjacke befestigt werden kenn.
- Membran: Die Klimamembrand schlägt sich zwar auch im Preis zu buche, da trockene und warme Finger insbesondere im Winter und im Innenangriff sehr wichtig sind, sollte hierauf nicht verzichtet werden.
- Schnittschutz: Gepolsteter Knöchelschutz. Gerade im Innenangriff kann es durch die Straffe Tragweise der Handschuhe zu einem Hitzedurchschlag auf dem Handrücken bzw. den Knöcheln kommen. Luftpolsterungen sorgen dafür, dass an diesen Stellen der Feuerwehrhandschuh nicht direkt aufliegt.
- Waschbarkeit: Wichtig bei Handschuhe ist die Möglichkeit diese zu waschen da sie wohl zu den Ausrüstunggegenständen eines Feuerwehrmannes gehören die am meißten verschmutzen. Hier ist unbedingt die Pflegeanleitung des Handschuherstellers zu beachten, da beispielsweise Weichspühler die Klimamembrand beschädigen kann. Auch verlangen Lederhandschuhe oftmals nach einer speziellen Pflege.
- Angenähtes Innenfutter: Gerade Feuerwehr-Schutzhandschuhe in der Anfangszeit hatten dass Problem, dass das Innenfutter bei verschwitzten Händen herausgezogen wurde. Beim kauf sollte geschaut werden, dass dieses innen vernäht ist und somit nicht mehr herauszgezogen werden kann.
- Reflexstreifen: Eher als modische Assecoir sind die Reflexstreifen anzusehen, da die Schutzkleidung in der Regel ausreichen Reflexitematerial aufweist. Zudem berichten Einsatzkräfte in Flash-Over Containern das bei den Reflexstreifen oftmals die Hitze schneller durchschlägt.
- Stulpe oder Bündchen: Waren früher alle Handschuhe mit langen Stulpen ausgerüstet gibt es heute auch kurze Feuerwehrhandschuhe mit Bündchen. Diese sind angenehmer zu tragen und benötigen weniger Platz. Allerdings hängt diese Entscheidung auch von der Schutzkleidung ab, da bei einer Bewegung keine ungeschützte Stelle am Unterarm entstehen darf.
5. Feuerwehrhandschuhe-Hersteller Übersicht
Technische Hifleleistung |
Brandbekämpfung mit erhöhten termischen Belastungen |
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| Hersteller | Standard Lederhandschuhe | Verbesserte Lederhandschuhe | Synthetische Handschuhe | Synthetische Handschuhe mit Membran | Elchlederhandschuhe |
| Alwit | X |
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| Askö Köninger | X |
X |
X |
X |
X |
| Baltes | X |
X |
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| Bristol Uniforms | X |
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| Chiba | X |
X |
X |
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| Eska | X |
X |
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| FerdyF. | X |
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| Holik | X |
X |
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| Novotex Isomat | X |
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| Penkert | X |
X |
X |
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| Rosenbauer | X |
X |
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| Tacconi | X |
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| Texport | X |
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| W+R Seiz | X |
X |
X |
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| Watex | X |
X |
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| Ziegler | X |
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Wenn Du noch weitere Fragen kannst Dich gerne an mich wenden.





